Feuer in Mehringer Imbiss – „Gulaschkanone“ brennt ab

Der Mehringer Imbiss an der Landstraße ist nicht mehr zu retten. Ein Feuer hatte am Donnerstag alles zerstört. Besitzer Harald Schmidt geht von Brandstiftung aus und hat eine Belohnung ausgesetzt. Er ist nun erstmal arbeitslos.

Die Feuerwehren aus Drohndorf und aus Mehringen löschten den Brand. Paletten hatten Feuer gefangen. (Bild: Frank Gehrmann)
Die Feuerwehren aus Drohndorf und aus Mehringen löschten den Brand. Paletten hatten Feuer gefangen. (Bild: Frank Gehrmann)

Mehringen/MZ. Am Freitagmorgen hat „Gulaschkanonen“-Betreiber Harald Schmidt die Bestätigung, dass sein kleiner Imbiss, direkt an der Landstraße gelegen, nicht zu retten ist. Am Donnerstagabend hatten gelagerte Paletten aus Holz Feuer gefangen.

Das Gebäude ist an der Außenseite mit einer Wellblechverkleidung ausgestattet gewesen. Diese ist beim Brand geschmolzen. Auch die Innenausstattung wurde zerstört. Die Feuerwehren aus Mehringen und Drohndorf rückten an, um das Feuer zu löschen.

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Frauen auf Kontrollgang

Marlies Schulz hat für die Mehringer Wehr nicht nur Kuchen gebacken, sondern sich auch für die Rechte der Frauen stark gemacht.

Rosemarie Schröder, Marlies Schulz und Verena Milius (von links nach rechts) schwelgen in Erinnerungen über ihre Zeit bei der Feuerwehr. (Bild: Frank Gehrmann)
Rosemarie Schröder, Marlies Schulz und Verena Milius (von links nach rechts) schwelgen in Erinnerungen über ihre Zeit bei der Feuerwehr. (Bild: Frank Gehrmann)

Mehringen/MZ. Ein genauer Blick auf das Ofenrohr, die Aschegrube, den Schornstein, den Dachboden und den Zustand der Sicherungen reichte meist nicht aus, um zu entscheiden, ob brandschutztechnisch alles in Ordnung sei. Zu DDR-Zeiten waren Hauskontrollen Gang und Gebe. Auf den Protokollbögen standen Fragen wie: „Werden Streichhölzer leichtsinnig aufbewahrt?“.

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Hauptversammlung in Mehringen – Feuerwehr will ins Netz gehen

Die Mehringer Feuerwehr hat weiterhin Schwierigkeiten, die Dienstbereitschaft an Werktagen zu garantieren. Ansonsten wird auf der Jahreshauptversammlung ein positives Resümee gezogen.

Die Kameraden aus Mehringen mussten im vergangenen Jahr unter anderem bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 6 bei Schackstedt ausrücken. Bei diesem Unfall kam ein Mensch ums Leben. (Bild: Frank Gehrmann)
Die Kameraden aus Mehringen mussten im vergangenen Jahr unter anderem bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 6 bei Schackstedt ausrücken. Bei diesem Unfall kam ein Mensch ums Leben. (Bild: Frank Gehrmann)

Mehringen/MZ. Insgesamt waren die Mehringer Feuerwehrmänner und Frauen im vergangenen Jahr 237,5 Stunden im Einsatz. Sie mussten zwölf Mal ausrücken – vier Mal weniger als 2013. Wehrleiter Axel Trimpert hat am Samstagabend Bilanz auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr gezogen. Um im neuen Jahr zeitgemäß reagieren zu können, brauche man im Gerätehaus dringend einen Internetanschluss. „Alles soll nur noch über E-Mail geregelt werden“, sagt der Wehrleiter. Es wäre einfacher, wenn das vom Gerätehaus aus zu erledigen sei. Bislang schreibt Trimpert noch von zu Hause.

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50 Jahre Frauenbrandschutz-Gruppe

Mehringen/MZ. Am 15. Februar 1965 traten Marlies Schulz, Rosemarie Schröder und Verena Milius in die Mehringer Wehr ein. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden sie ausgezeichnet.

Michael Biedermann wurde mit sofortiger Wirkung zum Löschmeister befördert und zum Gruppenführer berufen. Martin Bork wurde zum Hauptlöschmeister befördert und zum Zugführer berufen. Stefan Schewe wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Drei weitere Mitglieder in den aktiven Dienst. Sechs Ernennungsurkunden zu Feuerwehrmann und -frau wurden übergeben. Drei Mal wurde die Anstecknadel für zehnjährige Mitgliedschaft verliehen, drei Mal auch für 20-jährige.

Mitteldeutsche Zeitung, 08.02.2015 18:22 Uhr, aktualisiert 09.02.2015 07:33 Uhr