57-Jährige stirbt nach Unfall zwischen Schackstedt und Mehringen

Aschersleben/MZ. Eine Tote und ein Schwerverletzter sind das traurige Resultat eines schweren Verkehrsunfalls. Dieser ereignete sich am Mittwochmittag auf der L 85 (alte B6) zwischen Mehringen und Schackstedt – etwas 200 Meter hinter dem Bahnübergang. Dabei sind zwei Pkw mit hoher Geschwindigkeit so aufeinandergeprallt, dass dabei an beiden Fahrzeugen die Fahrerseiten komplett zerstört wurden.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der B6 zwischen Mehringen und Schackstedt. Dabei verstarb eine Frau, ein Mann wurde schwer verletzt.  (BILD: Gehrmann)
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der B6 zwischen Mehringen und Schackstedt. Dabei verstarb eine Frau, ein Mann wurde schwer verletzt. (BILD: Gehrmann)

Der Unfallort glich einem Trümmerfeld. Überall lagen einzelne Autoteile und Scherben auf sowie neben der Fahrbahn verteilt und Flüssigkeiten traten aus den verunglückten Wagen aus.

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Feuerwehr Mehringen gewinnt Buspulling

Vier Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei denen sie in mehreren Durchgängen ein schweres Feuerwehrauto und im Finale einen Reisebus über das Kopfsteinpflaster der Breiten Straße zogen.

ASCHERSLEBEN/MZ. Der erste Startschuss fiel später als geplant und der letzte früher als gedacht. Jedenfalls war Gilde-Chef und Chef-Festorganisator Martin Lampadius noch nicht wieder rechtzeitig zur Stelle, um den starken Männern und Frauen – den Siegern und Platzierten – des Buspullings die Urkunden zu überreichen. Grund dafür, dass sich der Wettbewerb im Rahmen des Gildefestes nicht wie im Programm ausgeschrieben über Stunden erstreckte, war, dass gleich mehrere Teams kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt hatten.

Feuerwehrpulling mit den Firegirls aus Mehringen.  (Bild: Gehrmann)
Feuerwehrpulling mit den Firegirls aus Mehringen. (Bild: Gehrmann)

Den Spaß hat das denen, die gekommen waren, um selbst Hand ans Seil zu legen oder die Akteure lautstark anzufeuern, aber nicht verdorben. Und so lieferten sich die vier verbliebenen Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In mehreren Durchgängen zogen sie ein schweres Feuerwehrauto und im Finale einen Reisebus der Firma Schubert Touristik über das Kopfsteinpflaster der Breiten Straße. Es ging um viel Kraft, Kraftausdauer, eine gute Technik, Teamgeist – und nicht zuletzt um jede Zehntelsekunde. Entscheidend war am Ende die von der Jury ermittelte Durchschnittszeit aus den einzelnen Durchgängen.

Wie sich schließlich herausstellte, waren die „Fireboys“ von der Ortsfeuerwehr Mehringen am Sonnabendnachmittag am schnellsten mit den massigen Fahrzeugen im Schlepptau unterwegs. 14,13 Sekunden benötigten sie durchschnittlich für die 30-Meter-Distanz. Damit verwiesen sie die Mannschaft der Ortsfeuerwehr Drohndorf (14,32 Sekunden) und die Feuerwehr Aschersleben (14,47 Sekunden) auf die weiteren Medaillenplätzen. Rang vier ging an die Frauen und Männer der Salzlandsparkasse. Übrigens sicherten auch die Mehringer Feuerwehr-Frauen als „Firegirls“ einen Preis im Rahmen einer Sonderwertung. Und schließlich konnten auch die jüngsten Gildefest-Besucher im Rahmen einer Einlage ihr Können zeigen.

Mitteldeutsche Zeitung, von Harald Vopel, 01.06.2014 16:13 Uhr